WER WIRD NFL MVP 2021?

WER WIRD NFL MVP 2021?

Das Rennen um die höchste Auszeichnung für einen individuellen Spieler in der NFL ist in vollem Gange. Obwohl sich das Duell um den „Most Valuable Player“ im letzten Jahr hauptsächlich zwischen den beiden ehemaligen MVPs Aaron Rodgers und Patrick Mahomes abspielte, kommen beide zum jetzigen Zeitpunkt (Woche 7) eher nicht in Frage.

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Prescott vs. Murray

Stattdessen spielen die Quarterbacks Dak Prescott und Kyler Murray als gäbe es kein Morgen und sind wohl aktuell die heißesten Kandidaten auf den Titel.

Dak Prescott, der nach einer schlimmen Verletzung in Woche 5 des letzten Jahres die restliche Saison fehlte, hat durch seine Leistung den Preis für den „Comeback Player of the Year“ wohl schon sicher. Mit ganzen 16 Touchdowns und nur 4 Interceptions führte er die Cowboys zu einem 5:1 Start in die Saison. Im Gegensatz zu den Jahren davor, hat sich dieses Jahr besonders sein „Quick Release“ verbessert. Prescott wirft den Ball also deutlich schneller zu seinen Receivern und wird dadurch weniger unter Druck gesetzt oder gesackt. Zudem ist er sehr präzise und hat damit eine unglaubliche Completion Rate von 73.1%.

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Eine große Hilfe dabei ist ohne Frage der Erstrundenpick vom Draft letzten Jahres: CeeDee Lamb. Der Receiver hat bisher ein wahres Breakout-Jahr und setzt sich durch seine effektiven Routen und sicheren Hände durch. Auch das Laufspiel der Cowboys hat in diesem Jahr mit der Kombi aus Ezekiel Elliott und Tony Pollard erneut Feuer gefangen und zwingt gegnerische Defenses mehr Spieler in die Box zu stellen, also mehr Fokus auf die Lauf-Verteidigung zu setzten. Dies erleichtert wiederrum das Pass-Spiel um Dak Prescott.

Im Gegensatz dazu ist die Situation der Cardinals Offense um Kyler Murray lange nicht so profitabel, dies verschafft ihm aktuell einen Vorsprung im Rennen um den MVP Titel.

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Der First Overall Pick aus dem NFL Draft 2019 übertrifft in diesem Jahr alle Erwartungen. Mit seinen 14 Touchdowns zu 4 Interceptions und einer sogar noch besseren Completion Rate von 73.8% ist er der wohl wichtigste Grund für den überraschenden 6:0 Start der Arizona Cardinals.

Durch die Verpflichtung der zwei Receiver AJ Green und dem Rookie Rondale Moore scheinen die Cardinals Murray endlich die dringend benötigten Waffen gegeben zu haben. Als Ergebnis dessen, ist sichtlich erkennbar, dass der explosive Quarterback immer weniger versucht, alles in die eigene Hand zu nehmen. Dieser Spielstil hatte ihn im letzten Jahr oft zu vermeidbaren Fehlern und damit einigen Turnovern verleitet.

In diesem Jahr schafft er es weiterhin Spielzüge explosiv zu verlängern und Verteidigern mit Leichtigkeit auszuweichen. Neu sind die Ruhe und Erfahrung, die ihm ermöglichen mehr richtige Entscheidungen zu treffen. Damit ist er ein wahrer Albtraum für jede Defense und zurecht der aktuelle Favorit auf den MVP Titel.

The new Stafford

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Nach diesen beiden Kandidaten öffnet sich das Feld etwas weiter. Gut im Blick behalten sollte man aber Matthew Stafford, der bei seinem neuen Team, den Rams, wahrlich aufblüht. Zurzeit kommen, für ihn, leider noch zu wenig von an sich machbaren Würfen bei seinen Receivern an, um an der Spitze des Rennens zu Stehen.

The Legend - Tom Brady

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Ein ebenfalls interessanter Kandidat ist Tampa Bay Quarterback und NFL Legende Tom Brady. Der 44-jährige Quarterback scheint mit dem Alter nur besser zu werden und könnte in diesem Jahr durchaus die 4. MVP Auszeichnung seiner Karriere bekommen.

Brady führt die NFL gerade mit 2064 Passing Yards an. Dazu warf er bereits überragende 17 Touchdowns zu nur 3 Interceptions. Der Grund warum er das Rennen, trotz dieser Statistiken, nicht anführt ist das Talent um ihn herum.

Mit einer der besten Verteidigungen, O-Lines und Gruppe von Receivern der NFL stellt sich zurecht die Frage, wie viel von Tampa Bays Erfolg wirklich auf Brady zurückfällt. Durch die Verletzungen von Rob Gronkowski und Antonio Brown wird der siebenmalige Superbowl Sieger in den nächsten Wochen jedoch zeigen können, was er ohne zwei seiner wichtigsten Waffen erreichen kann.

The Titan himself

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Auch wenn der nächste Kandidat aufgrund seiner Position es schwerer hat MVP zu werden, wäre jede Liste der Kandidaten ohne ihn unvollständig. Die Rede ist von Derrick Henry, dem mit Abstand besten Runningback der Liga.

Nachdem er im letzten Jahr zum ersten Mal die 2000 Yard Marke knackte, ist er in diesem Jahr auf dem Weg den NFL Rekord für die meisten Rushing Yards in einer Saison (2105) zu brechen. Der Dominante Runningback ist der Hauptgrund für den Erfolg der Tennessee Titans in den letzten Jahren und macht mit 783 Yards sowie 10 Touchdowns auch in diesem Jahr einen Großteil der Offense aus.

Nur von den Statistiken ausgehend, hätte es letztes Jahr schon für den MVP reichen können, stattdessen wurde Henry jedoch „nur“ Offensiv Spieler des Jahres. Um in diesem Jahr in der MVP Debatte aufzurücken, müsste Henry die Titans wohl tief in die Playoffs bringen. Dabei steht ihm momentan jedoch die schlechte Defense der Titans im Weg.

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